
Am Valentinstag verteilte Bürgermeisterin Christiane Hinninger in der Mauergasse Rosen, die als Fairtrade Produkte gekennzeichnet waren. Die Aktion sollte auf Arbeitsbedingungen und ökologische Standards in internationalen Lieferketten aufmerksam machen.
Die Verteilaktion
Die Rosen wurden von Hinninger gemeinsam mit Deniz Bayramoglu und Sabine Reising aus dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung ausgegeben. Jede Blume trug eine kurze Information zum Fairtrade Hintergrund, um sichtbar zu machen, dass es bei Blumenlieferketten um mehr als nur das Endprodukt geht.
Hinninger begründete die Wahl des Datums damit, dass der Valentinstag bei vielen Menschen mit dem Verschenken von Rosen verbunden sei. Sie sagte, man habe diesen Anlass bewusst genutzt, um zu zeigen, dass Wertschätzung und Verantwortung zusammengehören, und betonte, dass faire Arbeitsbedingungen entlang internationaler Lieferketten keine Selbstverständlichkeit seien.
Fairtrade Engagement der Stadt
Wiesbaden trägt seit 2012 den Titel Fairtrade Town und erfüllt nach eigenen Angaben die internationalen Kriterien der Kampagne Fairtrade Towns. Die Stadt arbeitet dafür mit einer lokalen Steuerungsgruppe zusammen, in der Verwaltung, Zivilgesellschaft, Kirche, Hochschule und Wirtschaft vertreten sind.
Nach Angaben der Stadt steht Fairtrade für verbindliche ökologische und soziale Standards sowie für stabilere Einkommen für Produzentinnen und Produzenten. Die Verteilaktion verstand die Stadt als konkretes Beispiel dafür, wie lokale Kommunen das Thema sichtbar machen können.
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